Mutantenarten in der Zone

Es sind jeweils die Namen der deutschen und der englischen Version angegeben.

Von einigen Kreaturen gibts es verschiedene Arten, die sich (wahrscheinlich) in Zähigkeit und Schadenspotential unterscheiden; einige Mutanten der selben Art geben mehr Punkte als andere (z.b. Albinohund)

Schattenhund / Blind dog

mutant_blinddogs.jpg Seit der Katastrophe hat es mehrere Generationen von Hunden gegeben. Jede war von der Zone mehr beeinflusst als die vorherige. Die schnelle Mutation führte zu einer gewaltigen Verbesserung vorher schwach ausgeprägter Fähigkeiten, oft auf Kosten der Primärfähigkeiten. Am auffälligsten war der Verlust der Sicht, der mit einer drastischen Verbesserung des Geruchssinns einherging. Blinde Welpen überlebten in der Zone genauso gut, wenn nicht besser, als normale. Der gemeine Hund starb in der Zone rasch aus, und übrig blieben die blinden Schattenhunde. Die Tiere erkennen und vermeiden instinktiv Anomalien, Strahlung und andere Gefahren der Zone. Wie ihre wilden Vorfahren, die Wölfe, jagen Schattenhunde im Rudel. Eine Begegnung mit einer großen Gruppe dieser Tiere kann selbst für einen erfahrenen und gut bewaffneten Stalker gefährlich werden.

Manchmal in den Überresten: Hundeschwanz
Die Widerstandsfähigkeit der Haut von mutierten Hunden gegenüber Elektrizität und chemischen Stoffen ist schon lange Gegenstand wissenschaftlichen Interesses. Der Hundeschwanz ist fast vollkommen frei von Fettgewebe und daher besonders gut für Forschungszwecke geeignet.

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Wo muss ich mit Schattenhunden rechnen:

  • Schattenhunde findet man in Gruppen (3 bis 15 Tiere) durch nahezu jedes Gebiet streifen. Sie halten sich nur von Prypjat und dem AKW fern.-) Ich hab schon mal einen in Pribjat gesehen.Durch ihr Bellen kann man sie schon aus großer Entfernung ausmachen und sie ggf. umgehen. Nicht selten jagen sie andere Mutanten oder werden selbst gejagt. In Gruppen agieren die Schattenhunde überraschend intelligent und umzingeln ihre Opfer. Sie greifen oft aus dem Hinterhalt an und fliehen wenn sie keine Chance haben.

Kampftipps:

  • Die Hunde sind nur in der Gruppe stark. Man versucht am besten diese aus der Distanz zu erledigen oder aus der Gruppe zu locken. Auch hier sollte man es vermeiden sich in die Enge treiben zu lassen. Kopfschüsse sind bei diesen Hunden immer tödlich.

Blutsauger / Bloodsucker

mutant_n_11.jpg mutant_bloodsucker.jpg Erfahrene Stalker beschreiben dieses halb-legendäre Biest als einen großen buckligen Humanoiden mit einer Masse Tentakel statt eines Munds. Den Berichten Überlebender zufolge benutzt die Kreatur ihre Tentakel, um sich an den Hals des Opfers zu klammern, es zu lähmen und sein Blut auszusaugen. Eine trockene mumifizierte Hülle ist alles, was von einem Menschen bleibt.

Die erstaunlichste Eigenschaft des Blutsaugers ist jedoch seine Unsichtbarkeit. Unzählige tote oder verschwundene Stalker sollen im Würgegriff eines Blutsaugers zu Grunde gegangen sein. Die wenigen glücklichen Überlebenden erzählen schreckliche Geschichten von Sümpfen und unterirdischen Gebieten, wo unter der Erde der Graf Dracula der Zone herrscht.

Manchmal in den Überresten: Blutsauger-Tentakel
Die Tentakel eines Blutsaugers besitzen eine spezielle Drüse, die ein Enzym produziert, welches Haut auflösen kann und gleichzeitig die Gerinnung des Blutes verhindert. Die Entschlüsselung der Zusammensetzung dieses Enzyms könnte ein Meilenstein in der medizinischen Entwicklung sein.

Wo muss ich mit Blutsaugern rechnen:

  • Vor allem in unterirdischen Bereichen (Streloks Versteck, Hirnschmelzer), aber auch im offenen Gelände (Wildgebiet bei den Bahnwaggons, später im Dunklen Tal, später auf der Müllhalde, später im Militärlager-Gebiet) und zufällig an einigen anderen Orten außer dem AKW. Blutsauger sind meist Einzelgänger, aber rotten sich für einen Angriff nicht selten zusammen. Außerdem greifen sie andere Mutanten an. Der Blutsauger ist sehr intelligent und greift seine Opfer auch aus dem Hinterhalt an.

Kampftipps:

  • Wenn du einen Blodsucker siehst, er dich aber nicht, nimm ein Scharfschützengewehr (oder was ähnliches, hauptsache genau) und schieße auf den Kopf des Bloodsuckers. In der Regel reicht ein Schuss. Du sparst also einen Haufen Munition und Medikits. Falls er schneller war: Schnell einzelne Schüsse oder kurze Salven auf die Kopfregion abgeben, aber wegrennen, sobald er zu nahe kommt – im Nahkampf ist er ein sehr starker Gegner.
  • Desweiteren, wenn Du keine genauere Waffe hast (sondern eine AK), kannst Du dich auch hinter einer Anomalie „verstecken“. Wenn der Bloodsucker nach dem ersten Kopfschuss nicht tot ist und auf Dich losrennt, erledigt ihn schon die Anomalie. Du brachst nur ruhig da zu stehen und zugucken.
  • Sehr gewagt, aber meist von Erfolg gekrönt: einen Schuss auf den Bloodsucker abgeben und warten, dass er auf einen zugerannt kommt. Da er immer frontal angreift, braucht man nur auf den richtigen Moment warten, um ihm eine Bleivergiftung zuzufügen. Am besten gelingt es, wenn der Bloodsucker nur noch fünf bis sechs Meter von dir entfernt ist. Eine kurze Salve genau zwischen die glühenden Augen und er ist Geschichte.

Wildschwein / Boar

mutant_n_08.jpg mutant_boar.jpg Ein gewaltiges mutiertes Tier mit einer Schulterhöhe von 1,5 Metern. Das Zonen-Wildschwein ist seinen nicht-kontaminierten Verwandten an Aggressivität und Zähigkeit weit überlegen. Strahlung und Anomalien haben das Äußere des Tiers verändert: Sein Fell fehlt an manchen Stellen, an anderen ist es lang und borstig. Aus den Hufen wurden starke, scharfe Klauen, die Pupillen sind farblos und den kahlen Kopf des Wildschweins bedecken Pigmentstörungen und tiefe Runzeln. Zonen-Wildschweine sind gegen Strahlung resistent und können sich lange Zeit in stark kontaminierten Gebieten aufhalten. Sie rasen gewöhnlich auf ihr Opfer zu, werfen es um und reißen es in Stücke.

Manchmal in den Überresten: Wildschweinklauen
Wildschweinklauen können zur Herstellung verschiedenster Medikamente verwendet werden, z.B. eines Strahlenschutzserums.

Wo muss ich mit Wildschweinen rechnen:

  • In den meisten Anfangsgebieten, sowie Prypjat (im Stadion). Wildschweine sind selten in größeren Gruppen anzutreffen (meist nur 1 bis 4) und greifen oft andere Mutanten, wie z.B. Schattenhunde, an. Das Wildschwein ist nicht intelligent und somit sehr berechenbar.

Kampftipps:

  • Obwohl das Wildschwein stark aussieht, reicht schon ein Kopfschuss (der ist ja nicht leicht zu verfehlen). Dies klappt in der Regel immer, da das Wildschwein stets frontal angreift und so eine einfache Zielscheibe abgibt. Besonders effektiv erweisen sich aus kurzer Distanz jede Art von Schrotflinten.
  • Für erfahrene Spieler ist es kein Problem das Wildschwein mit dem Messer zu töten: im richtigen Moment beim Ansturm des Wildschweins zur Seite gehen und mit einem Messerstich (rechte Maustaste) in den Kopf das Wildschwein zur Strecke bringen.

Krähe / Crow

Die einzige Vogelart, die jemals in der Zone überlebt hat, erhöhte Strahlung aushält und Anomalien vermeiden kann. Während Armee-Piloten komplexe Detektoren brauchen, um Störungen der Schwerkraft zu bemerken, scheint die Krähe einen eigenen Sinn dafür zu besitzen - ein Rätsel, das Ornithologen und Biologen in den Wahnsinn treibt. Es gibt verschiedene Theorien, um das Phänomen zu erklären, alle beruhen auf einer hochentwickelten Spezialisierung des Vogelhirns.

Kampftipps:

  • Die Krähe ist ungefährlich und ein ständiger Begleiter des Gezeichneten.
  • Krähen können abgeschossen werden. Zum Beispiel mit einer Schrotflinte - die Krähe fällt dann zu Boden. Man kann sie dann aber weder plündern, noch mitnehmen.

Fleisch / Flesh

mutant_n_06.jpg mutant_flesh.jpg Wie die meisten anderen Lebewesen in der Zone hat das Hausschwein ebenfalls seit dem Tag der Katastrophe ernsthafte biologische Veränderungen erfahren. Offenbar waren hauptsächlich die für den Stoffwechsel verantwortlichen Gene betroffen. Mutantenschweine, unter Stalkern als „Fleisch“ bekannt, gehören zu den drastischsten Perversionen der Natur in der Zone.

Mutantenschweine haben eine schützende Schuppenschicht und äußere Knochenplatten. Ihr Regenerationspotential ist um ein Mehrfaches gestiegen, ebenso die Komplexität ihres Nervensystems. Wie normale Schweine sind sie Allesfresser und greifen, wenn hungrig, auch Stalker an.

Manchmal in den Überresten: Fleisch-Auge
Die mutierten, geschwollenen Augen der Fleisch-Mutanten haben einige ungewöhnliche Eigenschaften erworben. Die nützlichste davon ist die Fähigkeit, die Linse zu regenerieren.

Die genauen Abläufe dieses Regenerationsprozesses sind bislang unbekannt, aber ihre Aufdeckung würde die moderne Medizin sicher revolutionieren.

Man kann dem wissenschaftlichen Fortschritt unter die Arme greifen, indem man Fleisch-Augen an Wissenschaftler verkauft.

Wo muss ich mit Fleisch rechnen:

  • Fleisch sind oft in kleinen Gruppen von 1 bis 4 Tieren unterwegs und sind wie Schattenhunde in nahezu allen Gebieten vertreten (außer dem AKW). Sie sind scheu und werden von anderen Mutanten gejagt. Wie das Wildschwein ist auch Fleisch leicht dümmlich und ein leichtes Opfer.

Kampftipps:

  • Fleisch sind nur in der Gruppe gefährlich, man sollte sich nicht in die Enge treiben lassen. Ansonsten ist für sie keine besondere Taktik erforderlich. Zielen, schiessen, Problem erledigt.
  • Fleisch greift nur an, wenn es hunrig ist und ist durch seine niedrige Geschwindigkeit ebenfalls sehr leicht mit dem Messer zu töten (siehe Wildschwein).

Poltergeist

mutant_10.jpg mutant_poltergeist.jpg Unsichtbare, für manche Leute übernatürliche Wesen, die tief in der Zone, meistens in alten verlassenen Gebäuden leben. Ihr Ursprung ist unbekannt, aber es gibt Gerüchte darüber, dass es sich um die Geister von Stalkern handelt, die von einer massiven Strahlungswelle getroffen wurden. Ihr mysteriöses Auftauchen und Verschwinden entspricht den Poltergeistlegenden, daher der Name.

Bekannte Begegnungen mit Poltergeistern sind sehr unterschiedlich verlaufen: irres Gekicher, gespenstisches Heulen, tödliche Feuerbälle aus dem Nichts. Leider stammen alle Informationen über das Poltergeistphänomen aus unklaren und widersprüchlichen Erzählungen fragwürdiger Güte.

Wo muss ich mit Poltergeistern rechnen:

  • Meist in unterirdischen Bereichen (Labor X18 und dem AKW), aber auch im späteren Verlauf des Spiels Wildgebiet bei dem verschütteten Tunnel zu finden. Dort werden sie auch von Hunden gejagt. Poltergeister sind unberechenbar und damit nicht sehr leichte Ziele.

Kampftipps:

  • Anfangs erst versuchen, den vom Poltergeist geworfenen Gegenständen auszuweichen. Anschließend sollten ein paar wohl plazierte Schüsse reichen. Hier ist besonders eine Schrotflinte zu empfehlen.

Pseudohund / Pseudo dog

mutant_pseudodog.jpg Trotz ihres Namens haben sich die Pseudohunde direkt aus Wölfen entwickelt. Aus den zum Zeitpunkt der Katastrophe im Wald lebenden Tieren ging eine der gefährlichsten Mutantenspezies der Zone hervor. Pseudohunde unterscheiden sich von Mutantenhunden wie Wölfe von Pudeln. Die Kreaturen markieren und bewachen ihr Gebiet sorgsam, und greifen sofort jeden an, der dumm genug ist, es zu betreten. Blitzartige Reflexe, unheimliches Geschick und messerscharfe Zähne machen den Pseudohund zu einem ernsthaften Gegner für große Mutanten und gut bewaffnete Stalker.

Manchmal in den Überresten: Pseudohundeschwanz
Die Widerstandsfähigkeit der Haut von mutierten Hunden gegenüber Elektrizität und chemischen Stoffen ist schon lange Gegenstand wissenschaftlichen Interesses. Der Hundeschwanz ist fast vollkommen frei von Fettgewebe und daher besonders gut für Forschungszwecke geeignet. Der Schwanz ist im „Inventar“ des Hundes oft sehr schlecht zu sehen, da er fast schwarz ist!

Wo muss ich mit Pseudohunden rechnen:

  • Sie sind seltener als Schattenhunde anzutreffen, haben aber ähnliches Verhalten und treten in den selben Gebieten auf. Allerdings werden Pseudohunde von keinem anderen Mutant gejagt. Pseudohunde sind in einer Gruppe sehr kluge Gegner, da sie stets versuchen ihre Opfer in die Enge zu treiben oder aus dem Hinterhalt anzugreifen. Wie Schattenhunde auch, werden sie fliehen, wenn es keine Chance zum Sieg gibt.

Kampftipps:

  • Die Hunde sind nicht nur in der Gruppe stark. Man versucht am besten diese aus der Distanz zu erledigen oder aus der Gruppe zu locken. Man sollte es unbedingt vermeiden sich in die Enge treiben zu lassen, denn wenige Treffer können bereits tödlich sein.
  • Pseudohunde sind schnell, aggressiv, halten eine Menge aus, springen bis zu 15 Meter weit und fünf Meter hoch. Kurz: sie sind sehr gefährlich und zähe Gegner.
  • Im Roten Wald gibt es bei dem abgestürzten Helikopter einen speziellen und einzigartigen Pseudohund, der psi-begabt ist. Er kann Pseudohund-Illusionen herbeirufen, die großen Schaden anrichten können und besonders aggressiv sind. Allerdings können sie - wie alle Illusionen - mit nur einem Treffer beseitigt werden. Der Psi-Hund selbst kann am besten mit einem Kopfschuss getötet werden. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: es kam oft zu Abstürzen des Spiels beim Beschiessen des Psi-Hundes - deswegen vorher speichern.

Pseudoriese / Pseudogiant

mutant_n_15.jpgDer Pseudoriese ähnelt einem gewaltigen, tropfenförmigen Bauch mit einem Paar unverhältnismäßig großen Gliedmaßen. Die Glieder sind gleichzeitig Arme und Beine. Die Kreatur bewegt sich darauf und greift damit ihre Opfer. Ein erwachsener Pseudoriese kann bis zu zwei Tonnen wiegen und zwei Meter groß sein. Ihr ungeschicktes Aussehen täuscht, da sie bei Bedarf sehr schnell sein können. Ihre Muskeln sind sehr stark und ihr Skelett hart wie Stahl. Das Hirn der Kreatur wird von einem dicken (zehn Zentimeter) Schädel geschützt, viele höhere Funktionen hat das Rückenmark übernommen. Eine weitere erstaunliche Eigenschaft der Bestie ist ihre Fähigkeit zur Erzeugung örtlicher Schockwellen, die alle Lebewesen in Reichweite schädigen.

Wo muss ich mit Pseudoriesen rechnen:

  • Sehr selten und bisher nur aus dem Stadion in Prypjat und den unterirdischen Bereichen von Labor X18 und dem Labor X16 bekannt. Nicht sehr intelligent und leicht zu besiegen, da sie unbeholfen und berechenbar reagieren.

Kampftipps:

  • Abstand halten, da er mit einer Art Schockwelle angreift, um seine Gegner zu lähmen.
  • Bis zu fünf gezielte Schüsse zwischen seine Augen bringen ihn erst zu Fall.
  • Besonders effektiv ist er mit Splittergranaten oder dem Granatwerfer zu bekämpfen.

Schnork / Snork

mutant_snork.jpg Anscheinend waren diese Kreaturen einmal menschlich, aber man kann nur schwer ahnen, welche Bedingungen ein menschliches Wesen in derart widerliches Getier verwandeln. Schnorks sind irre Kreaturen, Tiere, die sich nicht viel von anderen Fleischfressern der Zone unterscheiden. Sie bewegen sich springend auf allen Vieren fort und schnüffeln dabei ständig am Boden nach Beute. Sie jagen sorgfältig und überlegt und legen oft Hinterhalte.

Dank ihrer schnellen Reflexe und starker Muskeln kann ein Schnork sich anpirschen, sein Opfer mit einem einzigen langen Satz zu Boden reißen und innerhalb von Sekunden zerreißen. Man findet manchmal Uniformfetzen und andere Kleidung an ihnen. Vermutlich handelt es sich um die Überreste vermisster Armeestalker.

Manchmal in den Überresten: Schnork-Fuß
Schnork-Füße enthalten eine Vielzahl hochelastischer Sehnen. Dies erklärt die unglaubliche Sprungkraft dieser Bestie.

Wo muss ich mit Schnorks rechnen:

  • Diese starken Gegner kommen vor allem ab der Hälfte des Spielverlaufs vor: Labor X18, Jantarsee und im Jantarindustriekomplex, X16, im späteren Verlauf auch im Wildgebiet und in Prypjat. Schnorks greifen in kleinen Gruppen von ein bis drei an und fliehen, wenn wenn sie keine Chance mehr haben. Sie sind intelligent, umzingeln ihre Opfer und greifen oft aus dem Hinterhalt an. Auch am AKW zu finden.

Kampftipps:

  • Der beste Moment, einen Snork zu erledigen, ist wenn er sich aufrichtet (bevor er auf dich zuspringt).
  • Die beste Taktik ist aber sie von einer erhöhten Position aus zu bekämpfen. Kopfschüsse sind tödlich, jedoch trifft man nur äusserst selten, da sie sich unruhig und unberechenbar bewegen.
  • Granaten sind ebenfalls eine sehr gute Möglichkeit sie zu bekämpfen, da sie relativ langsam sind.
  • Auf ihn zurennen und im kurzen Abstand sich im Kreis um ihn drehen und dabei schießen. Er kann dich wegen der kurzen Entfernung nicht Anspringen, versucht dich aber zu treten bzw. wegzurennen.

Nager / Rodent

mutant_n_13.jpg mutant_rodent.jpg Diese Tiere haben nichts mit Wüstenspringmäusen zu tun, obwohl sie ihnen ähnlich sehen. Versuche, die exakte Ursprungsspezies der Nager zu bestimmen, sind bisher gescheitert, obwohl der Vorfahre ein geselliges Nagetier gewesen sein muss. Das Tier erreicht eine Schulterhöhe von 40 Zentimetern und ist geschickter, aggressiver und blutrünstiger als sein wüstenlebender Verwandter. Nager leben oft im Keller zerstörter Gebäude und fressen alles, was sie kriegen können, von Pflanzen bis zu unvorsichtigen Stalkern. Gelegentlich greift ein Rudel erfolgreich größere Tiere und Mutanten an und reißt sie in Stücke, ehe sie fliehen können.

Wo muss ich mit Nagern rechnen:

  • Erste Stelle: Die Basis mit dem Eingang zum Labor X18 im Dunklen Tal (Bild). In dieser Basis findet eine wichtige Mission statt. Nachdem man die Mission in dieser Basis erfüllt hat und das nächste mal beim Wirt war, kann man nochmal zu dieser Basis zurückkehren und erlebt dort die Überraschung (Bild).
  • Zweite Stelle: Das Stadion von Prypjat (Bild). Auf dem Screenshot ist eine Stelle weit im Norden von Prypjat zu sehen. Diese Stelle wird garantiert niemand verfehlen, deswegen nehme ich sie mal als Anhaltspunkt. Wer von der Stelle auf dem Screenshot etwa 50 Meter nach rechts geht, findet ein verrostetes Gittertor, durch das man das Stadion von Prypjat betreten kann. Wer ein wenig in diesem Stadion herumläuft, wird nach kurzer Zeit Gesellschaft aus nördlicher Richtung bekommen (Bild).
  • Dritte Stelle: Nachdem man bereits die Hirnschmelzer-Mission erhalten hat und nochmal nach Jantar geht, kann man auf dem Rückweg zur Bar eine Überraschung erleben. Rund 20 Ratten befinden sich im und um den eingestürzten Tunnel mit den vielen Elektro-Anomalien.
  • Ratten greifen stehts nur im Rudel an und können dann sehr gefährlich sein. Ansonsten agieren sie wenig intelligent und fliehen, wenn es keine Hoffnung mehr gibt.

Kampftipps:

  • Sie sind extrem schnell und wendig und durch ihre großen Gruppen ein sehr gefährlicher Gegner. Deswegen sollte man sich von diesen starken Mutanten auf keinen Fall in die Enge treiben lassen.
  • Eine erhöhte Position und Granaten sind hier die beste Taktik.

Zombie

Der Hirnschmelzer raubt seinem Opfer Sinn und Verstand und lässt nur eine leere, dumpfe Hülle zurück. Die hirnlosen Körper werden zu Zombies, folgen nur den Grundinstinkten und wandern ziellos durch die Zone. Zombies sind wenig mehr als träge wandelnde Leichen, die nur an Nahrung und Schlaf denken. Sie essen und trinken alles, was sie finden, daher triefen sie nur so vor Strahlung und Giftmüll. Üblicherweise wandeln sie ohne Ziel durch die Zone oder liegen wie Leichen in verlassenen Gebäuden herum. Sobald sie jedoch die Gegenwart eines Menschen spüren, greifen sie sofort an. Erfahrene Stalker haben gelernt, sie wenn möglich zu vermeiden.

Wo muss ich mit Zombies rechnen:

  • Zombies sind vor allem an Orten mit erhöhter Psi-Immision anzutreffen: Jantarsee, Jantarindustriekomplex, X16, Roter Wald und der Hirnschmelzer. Zombies sind in größeren Gruppen ernst zu nehmende Gegner. Aber durch ihren eingeschränkten Wahrnehmungsbereich sind sie vor allem aus der Distanz leichte Ziele, da sie vor allem langsam und berechenbar sind. Ihre wahre Stärke liegt aber im Nahkampf und in der Gruppe, wo sie auch für erfahrene Spieler eine große Gefahr darstellen können.

Kampftipps:

  • Zombies sind langsam, aber halten eine Menge Treffer aus. Man bekämpft sie am besten aus der Ferne, hier sind Kopftreffer am effektivsten.
  • Da sie aber andererseits relativ langsam reagieren, ist es auch möglich, von hinten an sie ranzusprinten (Taste „X“) und dann noch während sie sich umdrehen mit einem gezielten Kopfschuss zu erlegen. Dazu reichen bereits die Pistolen, die Gewehrmunition („Big Ben“) oder ACP Hydro-Geschosse (UDP, „Schwarzer Drache“ pp.) verschießen.
  • Gruppen von Zombies sind durch ihre langsamen und gut vorhersehbaren Bewegungen am besten mit Granaten zu bekämpfen.

Telepath / Controller

mutant_n_14.jpg mutant_controller.jpg Ein seltener Mutant, der in der Nähe des Zentrums der Zone gesehen wurde. Ähnelt entfernt einem Humanoiden mit übergroßem Kopf. Hat eine hohe Wahrnehmungsfähigkeit und kann das Verhalten von weniger hoch entwickelten Wesen beeinflussen. Erwachsene Exemplare können Menschen kontrollieren. Dies ist ein grausamer Gegner, den selbst die erfahrensten Stalker fürchten. Sie können etwa das Fadenkreuz manipulieren oder Stalker durch die Luft werfen.

Solche Telepathen wurden im Versteck Streloks und im Lab X16 gesehen. Man erzählt sich aber auch von Telepathen, die plötzlich in Gebieten wie Yantar oder dem Militärstützpunkt aufgetaucht sind.

Wo muss ich mit Telepathen rechnen:

  • Telepathen sind selten und findet man nur an wenigen Stellen in der Zone. Bekannt sind sie aus Streloks Versteck, Labor X16, Jantarindustriekomplex und dem verlassenen Dorf in der Nähe des Militärlagers. Da sie bereits aus großer Reichweite angreifen können sind sie äußerst gefährliche und zähe Gegner. Sie agieren aber dennoch nicht unbedingt intelligent und lassen sich mit wenig Aufwand besiegen.

Kampftipps:

  • Erste Möglichkeit: Ihr rennt weg (im Untergrung auf die Leiter).
  • Zweite Möglichkeit: Ihr versucht Euch vor dem direkten Blickkontakt zu verstecken, z.B. Mauer, Kisten etc. Ohne diesen Blickkontakt kann der Controller euch nicht beeinflussen. Wenn die Wirkung der PSI-Attacke nachlässt und Ihr die Waffen einigermassen wieder unter Kontrolle habt, könnt Ihr euch langsam kriechend aus der Deckung hinauswagen und mit den Tasten „Q“ und „E“ um die Gegenstände spähen. Wenn Ihr freie Schussbahn habt, kurze Feuerstösse in den Kopf reichen vollkommen aus.
  • Dritte Möglichkeit: Aus großer Entfernung (z.B. in dem von Bloodsuckern verseuchtes Dorf) kann er mit jedem Scharfschützengewehr gefahrlos vernichtet werden. Zwei bis drei Kopftreffer bringen jeden Telepathen zur Strecke.
  • Vierte Möglichkeit: In den Nahkampf übergehen und auf den Kopf zielen - ideal: Schrotflinte; die Telepathen sind nicht wirklich in der Lage ernsthaften Schaden zu machen - sofern ihr ihnen nicht die Zeit lasst, euch benommen (wie beim übermässigen Konsum von Wodka) zu machen.

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